THE CONSTITUTION OF SAN ANDREAS (COS)
THE CONSTITUTION OF SAN ANDREAS (COS)
(1) Wer zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung aufruft, einen solchen Kampf unterstützt oder führt, verwirkt diese Grundrechte.
(2) Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch den Supreme Attorney auf Grundlage eines Gesetzes und in Abstimmung mit dem Governor ausgesprochen. Das Nähere regelt ein Gesetz.
(2) Die Exekutive ist die vollziehende Gewalt. Sie führt bestehende Gesetze aus und gewährleistet deren Einhaltung.
(3) Die Judikative ist die rechtsprechende Gewalt; ihr gehört ausschließlich die Richterschaft an. Richter interpretieren das Gesetz zur Entscheidung von Rechtsstreiten.
(3) Zur Gewährleistung von Integrität und Stabilität des Rechtssystems wird ein Supreme Attorney eingesetzt. Der Supreme Attorney ist der oberste Justizbeamte des Staates und leitet im Auftrag des Governors als dessen Bevollmächtigter das Department of Justice. Der Supreme Attorney hat das absolute Evokationsrecht in allen Rechtsangelegenheiten des Staates; dies umfasst insbesondere aber nicht ausschließlich:
den Erlass, die Aufhebung und Abänderung von strafrechtlichen Maßnahmen,
die Begnadigung von rechtskräftig verurteilten Straftätern und
den Erlass, die Aufhebung und Abänderung von sonstigen Maßnahmen, die der Wahrung und Einhaltung von Recht und Gesetz dienen.
Weitere Maßnahmen, die nicht in die Aufzählung des Satzes 3 fallen, sind möglich. Sie bedürfen einer Abstimmung des Supreme Attorney mit dem Governor.
(4) Das Department of Justice ist die oberste Justizinstanz des Staates San Andreas. Unter dem Dach des Department of Justice arbeiten die Staatsanwaltschaft (als oberste Strafverfolgungsbehörde) und die unabhängige Richterschaft. Die Unabhängigkeit des Richteramtes wird gewährleistet. Das Department of Justice entscheidet letztinstanzlich über straf-, zivil- und öffentlich-rechtliche Maßnahmen.
(5) Wird ein rechtskräftig verurteilter Straftäter durch den Supreme Attorney begnadigt, ist er so zu stellen, als hätte er die Tat nicht begangen. Die Strafakte wird jedoch nicht gelöscht, sondern mit dem Vermerk “BEGNADIGT” versehen. Begnadigte Straftäter dürfen wegen derselben Tat (auch bei Auftreten neuer Erkenntnisse) nicht mehr verfolgt werden. Zuwiderhandlung durch die zuständigen Strafverfolgungsbehörden stellt Amtsmissbrauch dar. Eine Begnadigung durch den Supreme Attorney bedarf der Schriftform und ist der Bevölkerung öffentlich bekanntzugeben.
(6) Wird ein Exekutivbeamter zu einer Haftstrafe von mindestens 90 Hafteinheiten verurteilt, ist er mit dem Tag der Rechtskraft des Urteils entlassen und darf erst nach Ablauf von mindestens 3 Wochen nach der Entlassung und im Übrigen sauberer Akte wieder eingestellt werden.
(1) Zur Wahrung der Interessen aller Bürger des Staates wird für die Einreichung von Empfehlungen für den Erlass, die Änderung und Aufhebung von Gesetzen sowie für die Entscheidung über die Entlassung von Richtern ein Legal Council eingerichtet. Dem Legal Council gehören an:
der Supreme Attorney (als Vorsitzender),
der Chief Justice,
der Attorney General,
der leitende Beamte des Los Santos Police Department,
der leitende Beamte des Blaine County Sheriff Office und
die leitende Position des Los Santos Medical Department.
Die Mitglieder des Legal Council (Ratsmitglieder) können einen Vertreter zu den Sitzungen entsenden, wenn sie selbst verhindert sind.
(2) Empfehlungen für Gesetzesänderungen bedürfen eines Ratsbeschlusses mit mindestens einfacher Mehrheit des Legal Council. Empfehlungen für die Änderung der Verfassung bedürfen einer Zwei-Drittelmehrheit des Legal Council.
(3) Einer Empfehlung des Legal Council soll grundsätzlich gefolgt werden. Stellt der Supreme Attorney die Verfassungswidrigkeit einer Gesetzesempfehlung oder eine Gefährdung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung durch eine Empfehlung zur Änderung der Verfassung fest, muss der Empfehlung nicht gefolgt werden. Die Feststellung nach Satz 1 ist schriftlich abzufassen.
(4) Rechtschreib-, Zeichensetzungs- sowie Grammatikfehler (redaktionelle Änderungen) können jederzeit durch Supreme Attorney vorgenommen werden.
(5) Gesetze treten mit ihrer ordnungsgemäßen Veröffentlichung in Kraft.
(1) Richter werden durch den Supreme Attorney ernannt.
(2) Richter sind in der Ausübung ihres Amtes unabhängig und an Weisungen nicht gebunden; dies gilt auch für Weisungen des Supreme Attorneys. Der Chief Justice ist der oberste Richter des Bundesstaates San Andreas und gibt den Rahmen für die richterliche Tätigkeit vor, wobei der Kern der richterlichen Entscheidungsunabhängigkeit nicht berührt werden darf.
(3) Wird ein Richter wegen einer Straftat zu einer Haftstrafe von mindestens 90 Hafteinheiten verurteilt, ist er mit dem Tag der Rechtskraft des Urteils entlassen. Gleiches gilt für den Tag der Feststellung einer groben Pflichtverletzung des Richters durch den Legal Council.
(4) Ist das Verhalten eines Richter grob pflichtwidrig, kann jeder Bürger eine Beschwerde beim Legal Council erheben. Der Legal Council ermittelt auf Basis der Beschwerde be- und entlastend und trifft abschließend die Entscheidung über die Feststellung des Vorliegens einer groben Pflichtverletzung nach Absatz 3 Satz 2. Bei der Entscheidung ist auf die Schwere der Pflichtverletzung sowie auf das gesamte dienstliche und außerdienstliche Verhalten des Richters abzustellen. Insbesondere sind zu berücksichtigen:
das Maß der Pflichtwidrigkeit,
das Ausmaß des innerdienstlichen Vertrauensschadens und des außerdienstlichen Ansehensverlustes,
die Auswirkung der Pflichtverletzung auf den Dienstbetrieb,
die weitere dienstliche Verwendbarkeit des Richters,
die dem Amt des Richters innewohnende Verantwortung und Vorbildfunktion,
der Grad des Verschuldens,
die Tatmotive und Tatumstände,
das Verhalten des Richters nach der Tat, insbesondere ihr oder sein freiwilliges Bemühen, entstandenen Schaden wiedergutzumachen und einen Ausgleich mit der oder dem Verletzten zu erreichen,
die bisherige und die künftig zu erwartende dienstliche Leistung und Führung des Richters und
eine tätige Reue des Richters durch ihre oder seine aktive Mitwirkung an der Aufdeckung, Aufklärung oder Verhinderung dienstrechtsrelevanter Straftaten, die im Zusammenhang mit ihrem oder seinem Dienstvergehen standen.
Geburt auf dem Staatsgebiet,
Anerkennung durch das Department of Justice,
Einbürgerung gemäß Aufenthaltsgesetz.
(3) Der Verlust der Staatsbürgerschaft tritt ein durch:
freiwilligen Verzicht,
Erwerb einer fremden Staatsangehörigkeit,
Entzug aufgrund rechtskräftiger gerichtlicher Entscheidung.
(1) Bei außergewöhnlichen Gefahren für die öffentliche Ordnung oder Sicherheit kann der Legal Council den Notstand (DEFCON) ausrufen. Das nähere wird durch ein Gesetz geregelt.
(2) Der Notstand endet automatisch nach 14 Tagen, sofern er nicht verlängert wird. Der Legal Council ist befugt, die Ausrufung des Notstandes zurückzunehmen.
(1) Die Höchstfreiheitsstrafe beträgt 120 Hafteinheiten.
(2) Die Höchstgeldstrafe beträgt $550.000.
(3) Das Höchstmaß für Sozialstunden beträgt 60 Einheiten.